Portfolio Jana Kemmer

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  • PortfolioJana Kemmer

  • ber mich Ich bin Jana Kemmer, 26, geboren in Leimen bei Heidelberg und aufgewachsen im

    Groraum Stuttgart. Meine Schwerpunkte sind UI/Ux-Design, Typografie und Editorial-Design. Im Juli 2013 habe ich an der Hochschule fr Gestaltung Schwbisch Gmnd (HfG) den Studiengang Kommunikationsgestaltung mit dem Bachelor of Arts abge-schlossen. Allerdings beschftigte ich mich schon einige Jahre zuvor mit Gestaltung und vor allem mit Typografie. Dies lsst sich auch an meinem Bcherregal ablesen, das zum Groteil aus Typo-Bchern besteht. Und ja, ich lese die tatschlich aus Spa an der Typografie! Vor dem Studium wurde ich zwei Jahre lang in der Agentur Schwabe+Braun_kommu-nikation, Leonberg, zur Mediengestalterin ausgebildet. Und whrend des Studiums absolvierte ich ein Praxissemester beim Verlag Hermann Schmidt Mainz, der fr seine Typografiewerke europaweit bekannt ist. Von Oktober 2013 bis April 2014 war ich dank eines sechsmonatigen Stipendiums in Tampere, Finnland, wo ich am Demola-Kreativ-Labor im Rahmen des Leonardo-Da-Vinci-Programms der Europischen Union teilgenommen habe. Dort konnte ich unter anderem meine guten Englisch-Kenntnisse weiter vertiefen. Durch meine Ausbildung und meine Arbeit im Print-Bereich bin ich vor allem in InDesign, Photoshop und Illustrator sicher im Umgang und habe mir zustzlich in den letzten Jahren Kenntnisse in HTML+CSS erarbeitet und diese regelmig weiter entwickelt. Seit einiger Zeit versuche ich auch immer mehr HTML5+CSS3 in meine web-Projekte einflie-en zu lassen, sowie ein responsive-Layout umzusetzen. Grundlegende Kenntnisse habe ich in AfterEffects, Final Cut, Premiere, Acrobat sowie dem Schriften-Programm Glyphs. Seit meiner Ausbildung arbeite ich hauptschlich auf OSX, bin jedoch auch durchaus mit Windows vertraut.

  • Bachelorarbeit In meiner Bachelor-Arbeit beschftigte ich mich zusammen mit meiner Kommilitonin

    Tabea Hartwich mit dem Thema Bildschirm-Typografie. Zwar finden sich in jeder ordentlichen Design-Bibliothek sofort Duzende Typo-Bcher und Zeitschriften, doch in dein meisten Fllen beschftigen sich diese ausschlielich mit Print. In den letzten Jahren hat sich nicht nur der Fokus von Print zu Digital-Medien verlagert, auch die technischen Mglichkeiten der Bildschirme unterscheiden sich grundlegend von dem was wir aus Print kennen und verlangen so einen ganz neuen oder zumindest, einen angepassten Umgang mit Typografie. Schon zu Anfang des Projekts war uns schnell klar, dass das Thema Bildschirm-Typo-grafie im Allgemeinen zu umfassend ist um sich innerhalb eines Semesters aueinan-derzusetzen. Deshalb entschieden wir uns, uns auf den fr die meisten Gestalter relevantesten Bereich, die Web-Typografie, zu konzentrieren. Das Produkt dieser Bachelor-Arbeit wurde das Magazin 3w+t in dem wir web-typo-Einsteigern sowie Experten einen Einstieg in das Thema bieten, bzw ber die neusten Trends und Entwicklungen auf dem laufenden halten. Zustzlich zu dem Magazin selbst entwickelten wir auerdem ein Beilagenheft was als Zusatz zur ersten Ausgabe gedacht war. Hier haben wir versucht Regeln zur Print-Typografie auf das Web anzuwenden und haben bestehende Regeln zur Webtypo grafie analysiert und geben so praktische Tips zum Umgang mit Schrift auf Bildschirmen. Diese haben wir in monatiger Recherche zusammengetragen und in einer test-websi-te, dem Regel-Tester umgesetzt und analysiert. Das Zusatzheft ist so konzipiert, dass es in einer Schublade am Arbeitsplatz liegen kann und beim gestalten einer Web-site schnell zu Rate gezogen werden kann. Das dritte Element des Projekts war die Website welche einen ausgewhlten Teil der Artikel des Magazins enthlt und als ergnzendes Medium gedacht ist. Anders als im Print-Teil des Magazins kann hier ein grerer Fokus auf aktualitt gesetzt werden und auf das Print-Magazin aufmerksam machen welches vor allem fr print-affine Gestalter gedacht ist.Auerdem sollen hier alle Schriftanalysen die in jedem Magazin enthalten sind permanent abrufbar sein und die Schrift mit all ihrer Wirkung zeigen.

  • Tukes Online Portal Nach Abschluss meines Studiums an der Hochschule fr Gestaltung Schwbisch Gmnd

    (HfG) hatte ich die Mglichkeit, im Rahmen des Leonardo-Da-Vinci-Programmes der Europischen Union fr sechs Monate nach Tampere, Finnland zu gehen, um dort am Kreativ-Labor Demola zu arbeiten. Ermglicht wurde das mir und drei anderen Absolventen Baden-Wrttembergischer Hochschulen durch die Medien- und Filmge-sellschaft des Landes Baden-Wrttemberg. Das Kreativ-Labor wurde 2008 in Tampere gegrndet und hat mittlerweile Ableger in ganz Europa. Ziel ist es, Studenten aus verschiedenen Bereichen der neuen Medien an echten Projekten von lokalen Firmen arbeiten zu lassen. Partner des Labors in Tampere sind unter anderem Nokia, Intel und YLE (finnischer Fernsehsender). Whrend meiner Zeit in Finnland arbeitete ich hauptschlich an einem Projekt fr die finnische Behrde fr Sicherheit und Chemikalien, Tukes. Ein Teilbereich dieser Behrde, der sich mit sicherheitsrelevanten Aspekten fr Elektriker beschftigt, wollte von unserem Team eine Lsung fr die Fragestellung, wie zum einen Anmeldungsfor-mulare Online ausfllbar zur Verfgung gestellt und zum anderen der Kontakt zwi-schen Elektrikern und Behrde erleichtert werden kann. Bisher wurden alle Formulare per Hand ausgefllt, was dazu fhrte, dass drei Sekretrinnen ihrer eigentlichen Arbeit kaum nachgehen konnten und hauptschlich mit dem Abtippen der Formulare beschftigt waren. Es ging der Behrde deshalb auch darum, ihren Angestellten zufriedenstellende, interessante Aufgaben anzubieten und ihnen dafr auch mehr Zeit zu verschaffen. Ein weiteres Problem war, dass pro Jahr ca. 8000 Info-Briefe nicht zugestellt werden konnten, weil die Empfnger ihre Daten bei der Behrde nicht aktualisieren und auch bereits geschlossene Betriebe noch ber Jahre angeschrieben wurden. Unser international besetztes Team, das auer mir aus zwei Programmierern und einem Ingenieur bestand, erarbeitete innerhalb von vier Monaten in enger Zusam-menarbeit mit der Behrde eine Art Plattform, auf die sowohl die angemeldeten Firmen, als auch die Elektriker und die Mitarbeiter der Behrde Zugriff haben.

  • Zuerst erarbeiteten wir einen neuen Workflow, der durch die Aufteilung einzelner Aufgaben an verschiedenen Stellen eine effizientere Anmeldung zulsst. Bei dem Online-Portal, das wir entwickelten, war es wichtig, den Nutzer regelmig auf eventuelle Adressnderungen aufmerksam zu machen und ihn auerdem dazu zu bringen, die Seite regelmig zu besuchen. Deshalb entschieden wir uns, dem Nutzer diverse hilfreiche Elemente, die der Behrde schon vorliegen, zugnglich zu machen. So haben wir zum Beispiel unter anderem Unfall-Statistiken, Erste-Hilfe-Hinweise und Mglichkeiten zur Weiterbildung eingebunden. Fr das Portal definierten wir auerdem drei verschiedene Nutzer-Rollen (Behrden-Mitarbeiter, Elektriker und eine Firma fr Elektrische Dienstleistungen), denen wir jeweils unterschiedliche Rechte zugewiesen haben. Meine Bereiche waren Gestaltung, Konzeption und HTML/ASPnet-Umsetzung. Ich entschied mich dabei bewusst fr ein schlichtes und bersichtliches Design, das nur die Hauptfarbe der Behrde aufgreift, da deren eigentliche Website sehr unber-sichtlich und berladen ist. Nach Ablauf der Projekte erhielt unser Team bei der anschlieenden Preisverleihung den Preis der Kategorie Most customer oriented project. Damit waren wir eines von sieben Teams unter knapp 30 Projekten, das fr seine Leistung ausgezeichnet wurde. Anschlieend entschloss sich die Behrde, nicht nur die Lizenzen zu kaufen, um das Projekt zur Umsetzung an eine Programmier-Firma zu geben, sondern beschftig-te uns auch noch zwei weitere Monate weiter, damit wir eine Mobile-Version der Plattform entwickeln konnten. Da das Ganze derzeit noch in Produktion ist, ist unser Server mit dem System leider nicht ffentlich zugngig. Falls Sie aber im Einzelnen einen Blick darauf werfen mchten, wenden Sie sich bitte direkt an mich. Ich werde Ihnen dann die jeweiligen-Login-Daten zukommen lassen.

  • Hackeney In meinem Praxissemester beim Typografie-Fach-Verlag Verlag Hermann Schmidt

    Mainz hatte ich die Mglichkeit, ein Kunstbuch fr den Greven-Verlag Kln komplett zu gestalten und war von Anfang bis Ende an Entwurf, gestalterischer Konzeption, Umsetzung, Produktion und Kundenbetreuung beteiligt. In dem Buch Geld, Kunst, Macht wird das Leben und Vermchtnis der Klner Patriar-chen-Familie Hackeney anhand ihrer Stiftungen beschrieben. Das Buch soll den Prunk, in dem die Familie damals lebte, widerspiegeln und ist mit mehreren Veredelungen ausgestattet. Da die beiden Kernstcke des Bandes zwei Stiftungsaltre sind, wurden diese auch im Buch als Altarfalz dargestellt, um mehr als nur Bilder auf einer Seite zu sein. Insgesamt ist das Buch sehr bildlastig und verwendet eine sehr klare, einfache Typografie.

  • TypoLogo Wie auch einige meiner anderen Arbeiten entstand das Buch TypoLogo im Lauf

    meines Praxissemesters beim Verlag Hermann Schmidt Mainz und wurde in einer Auflage von 5000 Exemplaren gedruckt und vertrieben. Hierbei handelt es sich um die deutsche Ausgabe des Buches LogoType, die im Rahmen einer Co-Produk-tion mit dem englischen Verlag Laurence King Publishing entstanden ist. Da fr die deutsche Ausgabe lediglich das Schwarz einzeln gedruckt wurde, durften sich alle nderungen im Vergleich zur englischen Ausgabe nur auf dieser einen Ebene abspielen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Ausgaben sind das Cover, die Kapitel-Trennseiten sowie der Einsatz der Schrift Akko von Akkira Kobayashi im gesamten Buch. Diese sollte auf Wunsch des Verlegers auch auf dem Cover und auf den Trennseiten zum Einsatz kommen. Eine weitere Vorgabe war, dass jede dieser Trennseiten mit einem eigenen Logo fr TypoLogo ausgestattet werden sollte. Hierzu entwickelte ich zu jedem Kapitel passende Lo